Arz­nei-Mar­ken aus der ehe­ma­li­gen DDR haben eine Berechtigung

04.10.2019 | Zahl der Woche

Ber­lin – Mar­ken aus der ehe­ma­li­gen DDR sind mehr als nur Nost­al­gie. Fast alle befrag­ten Apo­the­ke­rin­nen, Apo­the­ker und PTA (92 Pro­zent) tei­len die­se Ansicht. In Ost­deutsch­land sind die Mar­ken nach wie vor bekannt, wer­den emp­foh­len und nachgefragt.

Aktiv vom Apo­the­ken­team wer­den Kamil­lan (82 Pro­zent), Pul­mo­tin (82 Pro­zent) und Pan­the­nol (75 Pro­zent) emp­foh­len. Die Nach­fra­ge sei­tens Kun­den nach DDR-Mar­ken bestä­tigt die Daseins­be­rech­ti­gung: Neura­ni­dal (81 Pro­zent), Drei­er­lei Trop­fen (81 Pro­zent) und Titral­gan (78 Pro­zent) wer­den laut Apo­the­ken­mit­ar­bei­tern am häu­figs­ten nach­ge­fragt. Bei bes­se­rer Ver­mark­tung durch die Her­stel­ler hät­ten die Mar­ken aus der ehe­ma­li­gen DDR auch eine Chan­ce in den alten Bun­des­län­dern – geben 86 Pro­zent der Umfra­ge­teil­neh­mer an.

Für die “Zahl der Woche” wur­den im Rah­men einer apo­scope-Umfra­ge am 01. und 02. Okto­ber 2019 ins­ge­samt 154 veri­fi­zier­te Apo­the­ke­rin­nen, Apo­the­ker und PTA aus Ber­lin, Bran­den­burg, Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Sach­sen, Sach­sen-Anhalt und Thü­rin­gen befragt.