Apo­the­ken: Künst­li­che Intel­li­genz bie­tet Chancen

08.08.2019 | News

apo­scope-Stu­die “Sta­tus Quo 2019: Digi­ta­li­sie­rung in der Apotheke”

Ber­lin – Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker ste­hen tech­ni­schen Inno­va­tio­nen auf­ge­schlos­se­ner gegen­über als in der Öffent­lich­keit häu­fig dar­ge­stellt. 49 % der Inhaber:innen und sogar 63,5 % der Filialleiter:innen sind der Ansicht, dass sich Apo­the­ken auch im Digi­tal­zeit­al­ter erfolg­reich geschäft­lich posi­tio­nie­ren kön­nen. Das ergab die bereits zum vier­ten Mal durch­ge­führ­te apo­scope-Stu­die „Sta­tus Quo 2019: Digi­ta­li­sie­rung in der Apotheke“.

So ist eine Mehr­heit (53,1 %) der mehr als 500 Befrag­ten der Ansicht, dass Künst­li­che Intel­li­genz (KI) die Arbeit in der Apo­the­ke erleich­tern kön­ne. Nur 11,3 % glau­ben, KI wür­de die Arbeit erschwe­ren. Weit mehr als ein Drit­tel haben sich dazu noch kei­ne abschlie­ßen­de Mei­nung gebil­det. Die­je­ni­gen, die an den Nut­zen von KI glau­ben, erhof­fen sich eine Opti­mie­rung und/oder Erleich­te­rung von Arbeits­ab­läu­fen oder eine wei­ter­ge­hen­de Mini­mie­rung von Feh­lern bzw. die Unter­stüt­zung bei ent­spre­chen­den Kontrollen.

Auch wenn 70 % der Befrag­ten, fast deckungs­gleich wie in den Vor­jah­res­be­fra­gun­gen, der Ansicht sind, dass Apo­the­ken bei der Digi­ta­li­sie­rung einen Nach­hol­be­darf haben, bedeu­tet dies nicht, dass Apo­the­ken schlecht auf­ge­stellt sind. „Die­se Ein­schät­zung zeigt eher, wie rea­lis­tisch Apo­the­ken­teams bereits die Digi­ta­li­sie­rung bewer­ten. Denn so rasant wie die Ent­wick­lung der­zeit vor­an­schrei­tet, so muss es auch eine fort­wäh­ren­de Ver­än­de­rungs­be­reit­schaft in der Apo­the­ke geben“, sagt Tho­mas Bel­l­artz, Geschäfts­füh­rer von apo­scope.

Bei den sozia­len Netz­wer­ken setzt sich der Vor­jah­res­trend fort: PTA, aber auch Apo­the­ke­rin­nen und Apo­the­ker, nut­zen ver­stärkt Whats­App (89,1 %) und Insta­gram (27,4 %), Face­book (52,1 %) sta­gniert. PTA nut­zen sozia­le Medi­en stär­ker als Apo­the­ke­rin­nen und Apotheker.

An der apo­scope-Umfra­ge vom 4. bis 7. März 2019 nah­men 503 Per­so­nen teil. Eine durch­schnitt­li­che Umfra­ge dau­er­te 11 Minu­ten. Aus­ge­wer­tet wur­den die Ant­wor­ten von 98 Inhaber:innen, 41 Filialleiter:innen, 112 ange­stell­ten Apotheker:innen und 252 PTA. 357 der Befrag­ten waren weib­lich, 146 männlich.

Die Stu­di­en­ergeb­nis­se sind gra­fisch auf­be­rei­tet sowie zusätz­lich als Exe­cu­ti­ve Sum­ma­ry und mit einem Tabel­len­band erhält­lich und kön­nen zum Preis von 990,00 Euro zzgl. MwSt. via marktforschung.aposcope.de bestellt wer­den. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Stu­die: Jas­min Kratz, jasmin.kratz@aposcope.de, Tel. 030 802080 531.