Apotheker: Kooperationen sichern das wirtschaftliche Überleben

11.02.2020 | News

Neue aposcope-Studie veröffentlicht

Berlin – Apothekenkooperationen gewinnen in der deutschen Apothekenlandschaft zunehmend an Bedeutung – vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht. Das zeigen die Ergebnisse der neuen repräsentativen aposcope-Studie „Apothekenkooperationen 2020 – Im Ziel vereint, in der Sache getrennt“. Die Zufriedenheit von Mitgliedsapotheken ist groß, insgesamt wünscht sich eine deutliche Mehrheit ein stärkeres berufspolitisches Engagement der Kooperationen.

Symbolbild: Apothekenkooperationen

Für rund 79 Prozent der 254 befragten Apotheker*innen, darunter Apothekenleiter*innen, Filialleiter*innen und Angestellte, sind die Verbünde essentiell für das wirtschaftliche Überleben vieler Apotheken. Die Zufriedenheit mit dem Leistungsspektrum ist groß, dennoch sehen die Pharmazeuten für die Zusammenschlüsse noch Luft nach oben. So fordern ebenfalls mehr als drei Viertel der Befragten (77 Prozent), dass sich Apothekenkooperationen berufspolitisch engagieren sollten. Mit einem Bekanntheitsgrad von 91 Prozent ist Linda Spitzenreiter, vor Easy (87 Prozent) und Gesund leben (72 Prozent).

Button: Jetzt bestellen!

Kooperationsmitgliedschaft ist wichtiges Thema bei Apothekern

Die große wirtschaftliche Bedeutung von Apothekenkooperationen spiegelt sich auch in den Mitgliedszahlen wider: Demnach geben mehr als zwei Drittel (70 Prozent) der Apotheker*innen in der aposcope-Studie an, mindestens einem Zusammenschluss anzugehören. Rund ein Viertel von ihnen (24 Prozent) sind laut eigener Aussage sogar Mitglied in mehreren Kooperationen. Unter den Nicht-Mitgliedern ist eine künftige Mitgliedschaft bei 14 Prozent derzeit zumindest in der Diskussion. Welche Zusammenschlüsse dabei für Apotheker*innen grundsätzlich infrage kommen, beantwortet der umfangreiche Studienbericht.

Hinweis zur Methodik

Für die aposcope-Studie „Apothekenkooperationen 2020 – Im Ziel vereint, in der Sache getrennt“ wurden vom 31. Januar bis 3. Februar 2020 insgesamt 254 verifizierte Inhaber*innen, Filialleiter*innen und angestellte Apotheker*innen online befragt. Dabei beantworteten Eigentümer und Angestellte zahlreiche Fragen zu verschiedenen Themen rund um Apothekenkooperationen, darunter zur Zufriedenheit der Mitglieder, Erwartungen an die Kooperationen sowie das Leistungsspektrum. Die Umfrage ist repräsentativ für die deutsche Apothekenlandschaft. Die gesamte Studie mit weiteren aufschlussreichen Informationen inklusive detaillierten Daten und Diagrammen kann zum Preis von 890,00 Euro netto unter marktforschung.aposcope.de erworben werden.