Apo­the­ken schla­gen Alarm: Coro­na-Kri­se hat dra­ma­ti­sche Fol­gen für den Apothekenmarkt

13.07.2020 | News

Ber­lin – Erst Kun­den­an­sturm, dann Flau­te: Die Coro­na-Pan­de­mie hat den Apo­the­ken­all­tag gleich mehr­fach auf eine har­te Pro­be gestellt. Die Fol­gen der Kri­se mit­samt einer anfäng­li­chen Über­be­vor­ra­tung zei­gen sich nun in dras­ti­schen Umsatz­ein­bu­ßen, sin­ken­den Kun­den­zah­len und erhöh­ten Kos­ten in den Apo­the­ken. Dar­an dürf­te sich auch in den kom­men­den Mona­ten oder sogar Jah­ren nichts ändern – davon ist die Mehr­heit der Apothekeninhaber:innen laut der neu­en apo­scope-Stu­die über­zeugt. Die Kri­se wird den deut­schen Apo­the­ken- und Phar­ma­markt wohl dra­ma­tisch verändern.

Symbolbild: aposcope, Studie Bestellverhalten und CoronaGewinn­ein­bruch, stei­gen­de Kos­ten, schlech­te­re Kon­di­tio­nen: Die Coro­na-Kri­se trifft die gro­ße Mehr­heit der Apo­the­ken mit vol­ler Wucht. Dies sind nur eini­ge weni­ge der nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen der Pan­de­mie, die auch in den kom­men­den Mona­ten domi­nie­ren wer­den – laut der Hälf­te der von apo­scope befrag­ten Apothekeninhaber:innen min­des­tens bis Mit­te 2021. Für jeden Fünf­ten (21 Pro­zent) wird die Kri­se sogar bis 2022 spür­bar sein.

Doch geht es nach den Inhaber:innen, wird dies lang­fris­tig nicht nur Ver­brau­cher und Apo­the­ken betref­fen, son­dern im gesam­ten Apo­the­ken­markt für Wir­bel sor­gen – und das nicht im posi­ti­ven Sin­ne. Neben dem Frei­wahl-Bereich (74 Pro­zent) sehen die Befrag­ten eben­so beim OTC-Markt (64 Pro­zent) schwarz. Hier befürch­ten sie unter ande­rem dras­ti­sche Ein­brü­che bei den sonst so gefrag­ten Erkäl­tungs­mit­teln, Anti­all­er­gi­ka und Magen-Darm-Prä­pa­ra­ten. Statt­des­sen wird sich die Nach­fra­ge den Befrag­ten zufol­ge deut­lich ver­schie­ben. „Aktu­ell sehen wir nur die Spit­ze des Eis­bergs. Die Befürch­tun­gen der Apothekeninhaber:innen sind begrün­det. Die anste­hen­den Ein­brü­che und Ver­schie­bun­gen im Apo­the­ken- und Phar­ma­markt wer­den eine Her­aus­for­de­rung für alle Han­dels­stu­fen,“ sagt Tho­mas Bel­l­artz, Geschäfts­füh­rer der EL PATO Medi­en GmbH und apo­scope-Her­aus­ge­ber.

Wel­che Seg­men­te laut den Apothekeninhaber:innen künf­tig beson­ders gefragt sein wer­den, wie sich die Kri­se auf ihr eige­nes Bestell­ver­hal­ten aus­ge­wirkt hat und wel­che Anfor­de­run­gen sie dabei haben, zei­gen die kom­plet­ten Ergeb­nis­se der neu­en apo­scope-Stu­die „Bestell­ver­hal­ten & Coro­na – Dra­ma­ti­sche Ver­schie­bun­gen im Apothekenmarkt“.

Die Ergeb­nis­se kön­nen ab sofort zum Preis von 290 Euro net­to bestellt wer­den. Sie erhal­ten eine gra­fi­sche Aus­wer­tung inklu­si­ve einem aus­führ­li­chen Tabel­len­band mit detail­lier­ten Daten und Umfrageergebnissen.

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Hin­weis zur Metho­dik: Für die apo­scope-Stu­die „Bestell­ver­hal­ten & Coro­na – Dra­ma­ti­sche Ver­schie­bun­gen im Apo­the­ken­markt“ wur­den vom 19. bis 22. Juni 2020 ins­ge­samt 102 veri­fi­zier­te Apothekeninhaber:innen online befragt.